Die Hypo Real Estate Geschichte

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cleverle2003
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Die Hypo Real Estate Geschichte

Beitragvon cleverle2003 » Fr Jun 12, 2009 6:46 pm

Die Hypo Real Estate entstand aus der am 29. September 2003 in das Handelsregister eingetragenen Abspaltung des gewerblichen
Immobilienfinanzierungsgeschäfts der Bayerische Hypo- und Vereinsbank Aktiengesellschaft,
München, gemäß Beschluss ihrer ordentlichen Hauptversammlung vom 14. Mai 2003 auf die im
Rahmen der Abspaltung neu gegründete Hypo Real Estate Holding AG, München,
(Abspaltung zur Neugründung)
der
Hypo Real Estate Holding AG
München
Börsenzulassungsprospekt

Stand: 29.09.2008 17:56 Uhr veröffentlicht auf ARD tagesschau.de
Zitat
In den Verhandlungen um die Hilfen sei auch das Ansinnen gestellt worden, die Bank zu verstaatlichen, so Steinbrück in Berlin. Das aber habe er ebenso wie Bundeskanzlerin Angela Merkel abgelehnt.

Quelle:
http://www.tagesschau.de/wirtschaft/hyporealestate110.html

Kommentar:
wie man sieht, interessiert weder die Merkel noch den Steinbrück ihr Geschwätz von gestern. Vor ein paar Tagen hat die Regierung bestehend aus CDU/CSU und SPD die Kapitalerhöhung bei der HRE vollzogen und ca. 3 Milliarden Euro an die Bank überwiesen. Im August ist es dann geplant, die verbliebenen Aktionäre auszuquetschen. Danach ist die HRE verstaatlicht. Da Axel Wieandt bereits angekündigt hat, dass er mit diesem Geld nicht zurecht kommt, können die Bundesbürger davon ausgehen, dass der Bund weiteres Geld nachschießen muss. Dies alles wird dann im Hinterzimmer ausgehandelt und die Bürger werden darüber nicht informiert. Wie bekannt, ist die Sofin eine Behörde, die an der parlamentarischen Kontrolle vorbei Milliardenbträge verschiebt.
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Beitragvon cleverle2003 » Fr Jun 12, 2009 6:52 pm

17. 4. 2008

J. C. Flowers Einstieg bei HRE

13. Februar 2009

Im ZDF-Morgenmagazin gab es einen netten Video-Beitrag, der auch den nicht so bewanderten Menschen plastisch vor Augen hält, warum die HRE nicht so einfach Pleite gehen kann:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/691736?inPopup=true

Es ist bisher kein CENT an Steuergeldern in die HRE geflossen! Die Medienhetze ist bewusst gesteuert.

Der 50 Milliarden-Kredit der Banken vor der Aktion der Bundesregierung ist mit 60 Milliarden Sicherheiten der HRE hinterlegt.

Die restlichen 52 Milliarden sind reine Bürgschaften, für die die HRE fleißig Zinsen bezahlt!

Das Problem ist ausschließlich die Refinanzierung. Von einer Pleite der HRE kann also nicht ausgegangen werden.
Zuletzt geändert von cleverle2003 am Fr Jun 12, 2009 7:04 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon cleverle2003 » Fr Jun 12, 2009 6:56 pm

13. Februar 2009

J. C. Flowers hält 24 Prozent an der HRE. Die Financial Times beschäftigt sich mit dem Pokerspiel, das Berlin aufgemacht hat. J. C. Flowers hat nichts meher zu verlieren, da sein Investment schon nichts mehr wert ist. Aber er hat ausgezeichnete anwälte un ddie werden den Hütchenspielern in Berlin schon eins auf die Nüsse geben.

http://www.ft.com/cms/s/0/9527ee10-f22c-11dd-9678-0000779fd2ac.html?nclick_check=1
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Beitragvon cleverle2003 » Sa Jun 13, 2009 11:16 am

Bund bietet 290 Millionen für Hypo Real Estate
(90)
9. April 2009, 08:03 Uhr

Die Bundesregierung hat es eilig: Heute tritt das Banken-Enteignungsgesetz in Kraft, auf dessen Grundlage der Staat die Eigentümer des strauchelnden Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate enteignen könnte. Doch noch versucht es der Bund mit friedlichen Mitteln – und bietet mehr Geld als erwartet.
Bund bietet 290 Millionen Euro für ein Unternehmen mit einer Bilanzaummw con 400 Mrd. Euro

Kommentar:
Wer das nicht annimmt, wird mit Enteignung bedroht. Eien beispiellose Medienhetze ist im Gange und der Steinbrück erblödet sich sogar, die SPD nahe Zeitung Hannoversche Allgemeine Zeitung in seine Kampf gegen die bösen Kapitalisten einzuspannen. Auch im Rundfunk wird halbstündlich die meldung verbreitet, die aktionäre sollen das Angebot des Bundes annehmen, denn das Gesetz zur Enteignung würde ihnen die Aktien wegnehmen

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_335840

auch das managermagazin berichtete

http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_335840

http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,608350,00.html
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Beitragvon cleverle2003 » So Jun 14, 2009 5:44 am

Zitat
Oettinger sieht HRE-Insolvenz als Option - WiWo

DÜSSELDORF (Dow Jones)--Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hat sich für eine Insolvenz der Hypo Real Estate Holding AG (HRE) ausgesprochen. Die Bundesregierung führt derzeit Gespräche mit dem US-Hauptaktionär der angeschlagenen Bank zur Rettung des Immobilien- und Staatsfinanzierers. Die Frage müsse aber sein, ob die HRE um jeden Preis erhalten werden muss, sagte Oettinger der "WirtschaftsWoche" (WiWo). Er sei davon nicht überzeugt.

Quelle:
Meldung auf Finanzen.net

Damit würden die Vermögensgegenstände zur Verwertung anstehen und darunter fallen auch die Kapitalersetzenden Maßnahmen von 102 Milliarden Euro. Ebenso bekommen viele Kommunen und Gemeinden erhebliche Probleme.

Heute wurden etwa 1 Million HRE Aktien verkauft und 1 Million HRE Aktien gekauft zu Kursen zwischen 1,17 und 1,27 Euro. Es sieht so aus, als ob da Profis am Werk seien.

Dieser Öttinger kann doch nicht so dumm sein, dass er nicht wissen muss, dass solche Meldungen selbst eine gesunde Bank in dne Abgrund reissen muss. Oder muss man dem tatsächlich Dummheit attestieren.
Die Alternative wäre, es ist ein abgekartetes Spiel um die Bank sturmreif zu schiessen.
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Beitragvon cleverle2003 » So Jun 21, 2009 6:08 am

am 18.2.1009 läßt man die SPD-Zeitung in die Medienhetze gegen die HRE zur vollen Blüte auflaufen. Man bringt einfach ein paar Lügen unter das Volk, um die vorgesehene Enteignung dem Volk schmackhaft zu machen. Diese Unwahrheit wird sofort in vielen anderen zeitungen übernommen und auch im Rundfunk halbstündlich verbreitet.

Jetzt werden plötzlich Horrorzahlen von zu refinanzierenden Krediten kolportiert. Eine einfache Rückfrage bei der HRE hätte sofort gezeigt, dass das nicht stimmt.

Was auch umgehend vom Vorstand der HRE dementiert wird und darauf verwiesen wird, dass diese zusätzlich zur Bilanzsumme von 400 Milliarden Euro vorhandenen 600 Miliarden Euro reine Absicherungsgeschäfte sind und dem üblichen Vorgehen in den Banken entspricht.

SPD-Zeitung Hannoversche Allgemeine Zeitung
Wie groß die tatsächlichen Risiken sind, die die HRE in jüngster Zeit angehäuft hatte, wurde erst am Mittwoch bekannt. Gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung bestätigten mehrere Finanzpolitiker, dass die HRE Verträge in Höhe von einer Billion Euro abgeschlossen hat, insbesondere in „außerbilanziellen Geschäften“.
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Beitragvon cleverle2003 » Fr Jun 26, 2009 5:47 pm

Mitte November erhielt die HRE 50 Milliarden Euro Kredite von einem Baknkenkonsortium. Mittlerweile gewährte die SoFFin 52 Milliarden Bürgschaften. diese Bürgschaften müssen bedient werden mit Provisionen. Die Kredite müssen mit Zinsen bedient werden. Die Bürgschaften sind auch nur bis Juni 2009 gewährt.

Dies alles ist aber nur möglich, weil die HRE werthaltig ist. Wäre sie das nicht, dann würden diese Leistungen unter den Straftatbestand der Konkursverschleppung fallen.

Die HRE hat in Ihren Büchern alleine etwa 250 Milliarden an den Staat gewährte Darlehen. Die Depfa kaufte den Kommunen ihre Infrastruktur und verleaste diese wieder zurück.

Der Staat ist es, ser dieses ganze Unheil über uns brachte, weil er die kommenden Generationen für die nächsten 300 Jahre verschuldete.
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Beitragvon cleverle2003 » Fr Jun 26, 2009 6:00 pm

Bundesfinanzminister Peer Steinbrück erklärt die Kapitalanlage in Aktiengesellschaften etwa so:

Wenn sie bereit sind beim Roulett bedenkenlos ihre Ersparnisse auf die Zahl 3 zu setzen, dann sind sie hier in Deutschland richtig.

So muss ich das verstehen, wenn er sagt: "Enteignung wäre billiger als Entschädigung"

Sollen jetzt die Bürger auch sagen, das Nichtsteuerzahlen wäre auch billiger als das Steuerzahlen!

Wenn ein Finanzminister so eine unqualifizierte Aussage macht, dann denkt der sich alle Bundesbürger seien Dummköpfe.

Es wird Zeit, dass Peer Steinbrück abtritt.

Hat er doch frühzeitig Kenntnis gehabt von den Verwerfungen und hat nicht gehandelt.
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Beitragvon cleverle2003 » Di Jul 21, 2009 4:21 pm

Aufgaben der BaFin

Die BaFin ist im öffentlichen Interesse tätig. Ihr Hauptziel ist es, ein funktionsfähiges, stabiles und integres deutsches Finanzsystem zu gewährleisten. Bankkunden, Versicherte und Anleger sollen dem Finanzsystem vertraün können.

Die 1.600 Beschäftigten der BaFin arbeiten in Bonn und Frankfurt am Main. Sie beaufsichtigen 2.079 Banken, 718 Finanzdienstleistungsinstitute, 633 Versicherungsunternehmen, 26 Pensionsfonds sowie 6.000 Fonds und 78 Kapitalanlagegesellschaften (Stand: Januar 2008).

Im Rahmen ihrer Solvenzaufsicht sichert die BaFin die Zahlungsfähigkeit von Banken, Finanzdienstleistungsinstituten und Versicherungsunternehmen. Durch ihre Marktaufsicht setzt die BaFin zudem Verhaltensstandards durch, die das Vertraün der Anleger in die Finanzmärkte wahren. Zum Anlegerschutz gehört es auch, dass die BaFin unerlaubt betriebene Finanzgeschäfte bekämpft.

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So steht es grosssprecherisch auf der Webseite der BaFin

Wer vertraut diesem System noch?

Ich denke wir sollten das Beamtentum abschaffen. Die schlafen während ihrer Arbeitszeit. Wenn sie denn mal was finden, dann sorgen die politischen Vorgaben dafür, dass nichts an die Öffentlichkeit dringen darf.

Es soll sogar Beamte geben, die einen Zugang zum Internet genehmigt bekommen, damit sie ihre Zeit totschlagen können, denn Arbeit für sie gibt es einfach nicht. So hat mir das ein Beamter gar selbst bestätigt. Andere Beamte wiederum sind so schlecht ausgebildet, dass sie gar oft gegen gesetzliche Bestimmungen verstossen.
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Re: Die Hypo Real Estate Geschichte

Beitragvon cleverle2003 » Sa Mai 08, 2010 6:58 am

Die Story

- wie Politiker und Beamte von der Bankenwelt übertölpelt wurden. Beamte der Bankenaufsicht, von denen man eine umfassende Kenntnis ihres Tätigkeitsfeldes erwarten darf.

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=4335642
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