Windenergiespeicher

Was uns in aller Welt Positives bez. der Politik begegnet - Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, daß sie demokratische Rechte mißachtet.”
Dr. Gustav Heinemann, Bundespräsident (1969 –1974 )

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Windenergiespeicher

Beitragvon cleverle2003 » Mo Feb 12, 2007 3:51 pm

Wie man Strom aus Windenergie speichert

Bei Windkraftwerken gibt es ein Problem; erst einmal ist die erzeugte Energie abhängig von der Windstärke, sie schwankt also. Andererseits laufen die Windräder Tag und Nacht. Den Strom kann man nicht speichern, er muss direkt ins Netz eingespeist werden; also muss der höhere Stromverbrauch am Tage durch andere Kraftwerke ausgeglichen werden. Es gibt aber eine elegante Lösung für dieses Problem. Wenn man den Strom schon nicht direkt speichern kann, dann speichert man ihn halt indirekt. Man muss nur auf die richtige Idee kommen, sie ist ganz einfach. Man benutzt Kühlhäuser; denn diese verbrauchen Strom, viel Strom sogar. Wenn man diese Kühlhäuser nun nicht mit konstanter Temperatur fährt, sondern diese um 1 oder 2 Grad schwanken lässt, dann hat man einen Stromspeicher, einen indirekten. Nachts wird mit dem Strom aus den Windkraftwerken die Kühlung erhöht, der Stromverbrauch verdoppelt; tagsüber kann der Strom für die Kühlung dann abgeschaltet werden. Der grosse Vorteil ist, dass diese Stromspeicher bereits existieren, sie müssen nur etwas nachgerüstet werden. Und den gefrorenen Lebensmitteln schadet das in keinster Weise. Projekt "Nightwind"
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Ulli
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Beitragvon Ulli » Di Feb 13, 2007 12:12 pm

Moin cleverle


Hier auf diesem Gebiet wird leider noch viel zu wenig getan.
Nicht nur so, sondern auch als Wärme könnte überschüssiger
Strom genutzt werden. Dazu müssten aber die Erzeuger von
Energie auch bereit sein, ihren Überschuss etwas billiger
abzugeben, um einen Anreiz zur effizienten Nutzung zu geben.

So wie es bereits für Nachtstromheizungen geschieht, obwohl
diese Art der Heizung z. Zt. immer noch teuerer ist, als Gas
oder Öl. Die gängigsten Verfahren waren bislang so genannte
Pumpspeicherwerke – mit der überschüssigen Energie wurde
Wasser in ein oberes Becken zurückgepumpt, um es bei Bedarf
innerhalb weniger Minuten wieder zur Verfügung zu haben.

Hier mal eine interessante Seite dazu. :!:

http://dc2.uni-bielefeld.de/dc2/tip/01_99.htm

Mir ist bekannt, das sich schon mindestens ein Unternehmer mehrere
Kesselwagen mit diesem Natriumacetat-Trihydrat angeschafft
hat und die „Überschusswärme“ von Kraftwerken so
abnehmen und in Heizungsanlagen wieder einspeisen kann.

Jeder Haushalt, vorzugsweise Eigenheime, die sich einen solchen
Vorratsbehälter mit 500 oder 1000 kg aufstellen würden, könnte
erheblich zur Einsparung von Energie beitragen, wenn denn wie
bereits gesagt, die Erzeuger auch bereit wären, diesen Überschuss
entsprechend billiger abzugeben – aber nein, dann würde ja am
Tage weniger abgenommen und sie machen nicht mehr das große
Geschäft….hier wäre die Politik gefordert…aber wir wissen ja, dass
die nur an das füllen ihrer eigenen Taschen interessiert sind…… :evil:

Gruß Ulli :wink:
Seitdem ich die Menschen kenne - liebe ich die Tiere


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