Spruch des Tages.....

Denken ist reden mit sich selbst.
Immanuel Kant, deutscher Philosoph, 1724 - 1804
Eileen

Spruch des Tages.....

Beitragvon Eileen » So Jun 18, 2006 11:43 am

ich werde mich bemühen, kann es zwar nicht regelmäßig Punkt 24.00 Uhr, jeden Tag einen Spruch in dieses Forum zu setzen...

Spruch des Tages zum 18. Juni 2006
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Eine Waffe ist alles, womit man verwunden kann,
und von diesem Standpunkt aus betrachtet sind die Gefühle
vielleicht die grausamste Waffe, von der der Mensch
Gebrauch machen kann, um seinesgleichen zu treffen.

aus: "Die Physiologie der Ehe"
-Honoré de Balzac-
französischer Romandichter
*20.05.1799 (Tours)
†18.08.1850 (Paris)

Grüße Eileen

elemka

Re: Spruch des Tages.....

Beitragvon elemka » So Jun 18, 2006 2:28 pm

Eileen hat geschrieben:ich werde mich bemühen, kann es zwar nicht regelmäßig Punkt 24.00 Uhr, jeden Tag einen Spruch in dieses Forum zu setzen...

Spruch des Tages zum 18. Juni 2006
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~


Eine Waffe ist alles, womit man verwunden kann,
und von diesem Standpunkt aus betrachtet sind die Gefühle
vielleicht die grausamste Waffe, von der der Mensch
Gebrauch machen kann, um seinesgleichen zu treffen.

aus: "Die Physiologie der Ehe"
-Honoré de Balzac-
französischer Romandichter
*20.05.1799 (Tours)
†18.08.1850 (Paris)

Grüße Eileen


Hallo liebe Eileen,

jetzt könnte der aufmerksame Leser meinen,
dieser Spruch sei NICHT positiv,
wie diese Rubrik es "ansagt".........dem
erwidere aber ich selbst, mit Deiner Zustimmung.... :oops:,
daß Balzac's Erkenntnis es doch ist, die dazu beiträgt,
eben NICHT so zu handeln.., wenn es denn stets gelingt...!!!

In Liebe, elemka, dem Gefühle ein "weiser" Ratgeber sind... :D

Eileen

Guten Morgen

Beitragvon Eileen » Mo Jun 19, 2006 7:57 am

lieber elemka,

von der Seite hatte ich den Spruch überhaupt noch nicht betrachtet :D :D :D aber recht hast du, Gefühle KÖNNEN eine grausame Sache sein, MÜSSEN aber nicht.


Gleich dazu der Spruch für heute:


Spruch des Tages zum 19. Juni 2006
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mache Dir das Göttliche in Dir bewußt
und es wird Dir leicht fallen,
Dich menschlich zu benehmen.

aus: "Perlen für Dich"
Bild und Text:
-©Charlotte El. Böhler-Mueller-
deutsche Journalistin, Autorin und Künstlerin
*05.04.1924 (Buxheim/Allgäu)

Lieben Gruß Eileen

elemka

Re: Guten Morgen

Beitragvon elemka » Mo Jun 19, 2006 9:17 am

Eileen hat geschrieben:lieber elemka,

von der Seite hatte ich den Spruch überhaupt noch nicht betrachtet :D :D :D aber recht hast du, Gefühle KÖNNEN eine grausame Sache sein, MÜSSEN aber nicht.


Gleich dazu der Spruch für heute:


Spruch des Tages zum 19. Juni 2006
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mache Dir das Göttliche in Dir bewußt
und es wird Dir leicht fallen,
Dich menschlich zu benehmen.

aus: "Perlen für Dich"
Bild und Text:
-©Charlotte El. Böhler-Mueller-
deutsche Journalistin, Autorin und Künstlerin
*05.04.1924 (Buxheim/Allgäu)

Lieben Gruß Eileen



Hallo liebe Eileen,

weil "die Schöpfung" eben meist vom Menschen selbst,
mit "Füßen getreten WIRD",
ist die (Um)welt so menschenunwürdig geworden
und darüber hinaus auf dem besten Wege zu "kollabieren"-
tröstlich dabei ist allerdings, die Natur, die die Schöpfung "inne hat",
wird den Menschen "überleben", ob auf Erden oder woanders....!!!

LG elemka, der stets mit der Schöpfung kommuniziert

Eileen

Re: Guten Morgen

Beitragvon Eileen » Mo Jun 19, 2006 1:06 pm

elemka hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:lieber elemka,

von der Seite hatte ich den Spruch überhaupt noch nicht betrachtet :D :D :D aber recht hast du, Gefühle KÖNNEN eine grausame Sache sein, MÜSSEN aber nicht.


Gleich dazu der Spruch für heute:


Spruch des Tages zum 19. Juni 2006
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Mache Dir das Göttliche in Dir bewußt
und es wird Dir leicht fallen,
Dich menschlich zu benehmen.

aus: "Perlen für Dich"
Bild und Text:
-©Charlotte El. Böhler-Mueller-
deutsche Journalistin, Autorin und Künstlerin
*05.04.1924 (Buxheim/Allgäu)

Lieben Gruß Eileen



Hallo liebe Eileen,

weil "die Schöpfung" eben meist vom Menschen selbst,
mit "Füßen getreten WIRD",
ist die (Um)welt so menschenunwürdig geworden
und darüber hinaus auf dem besten Wege zu "kollabieren"-
tröstlich dabei ist allerdings, die Natur, die die Schöpfung "inne hat",
wird den Menschen "überleben", ob auf Erden oder woanders....!!!

LG elemka, der stets mit der Schöpfung kommuniziert


und warum erkennen es dann so wenige ?

Bleibt mir wieder nur der Spruch der Crews:

Erst wenn der letzte Baum gefällt
der letzte Fisch gefangen
wird man erkennen
daß man GELD nicht essen kann

auch ich versuche, mit "IHR" EINS zu sein.....

Liebe Grüße Eileen

Eileen

Spruch des Tages am 20.06.06

Beitragvon Eileen » Di Jun 20, 2006 9:52 am

Mensch,
abzüglich
Menschlichkeit:

Minusmensch.

© peter e. schumacher, (*1941), deutscher Aphorismensammler und Publizist

Grüße Eileen

elemka

Re: Spruch des Tages am 20.06.06

Beitragvon elemka » Di Jun 20, 2006 1:53 pm

Eileen hat geschrieben:Mensch,
abzüglich
Menschlichkeit:

Minusmensch.

© peter e. schumacher, (*1941), deutscher Aphorismensammler und Publizist

Grüße Eileen




Liebe Eileen,

Peter E. Schumacher könnte man "gedanklich" erweitern:

Mensch
ohne Abzug:

gleichgültiger Mensch

Mensch
zuzüglich
Menschlichkeit:

homo sapiens

Ein Hoch auf die reduzierten Aphorismen.... :D

LG elemka, Spontanphilosoph, wenn die Situation es zwingend erfordert.. :D

Eileen

Re: Spruch des Tages am 20.06.06

Beitragvon Eileen » Di Jun 20, 2006 2:05 pm

elemka hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:Mensch,
abzüglich
Menschlichkeit:

Minusmensch.

© peter e. schumacher, (*1941), deutscher Aphorismensammler und Publizist

Grüße Eileen




Liebe Eileen,

Peter E. Schumacher könnte man "gedanklich" erweitern:

Mensch
ohne Abzug:

gleichgültiger Mensch

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zuzüglich
Menschlichkeit:

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Ein Hoch auf die reduzierten Aphorismen.... :D

LG elemka, Spontanphilosoph, wenn die Situation es zwingend erfordert.. :D


Hallo elemka,

wann werden wir endlich Homo Sapiens sein ? Menschen, DIE WISSEN.....

Noch so lange Katastropikus ???

Liebe Grüße Eileen

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cleverle2003
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Re: Spruch des Tages am 20.06.06

Beitragvon cleverle2003 » Di Jun 20, 2006 3:06 pm

Eileen hat geschrieben:
elemka hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:Mensch,
abzüglich
Menschlichkeit:

Minusmensch.

© peter e. schumacher, (*1941), deutscher Aphorismensammler und Publizist

Grüße Eileen




Liebe Eileen,

Peter E. Schumacher könnte man "gedanklich" erweitern:

Mensch
ohne Abzug:

gleichgültiger Mensch

Mensch
zuzüglich
Menschlichkeit:

homo sapiens

Ein Hoch auf die reduzierten Aphorismen.... :D

LG elemka, Spontanphilosoph, wenn die Situation es zwingend erfordert.. :D


Hallo elemka,

wann werden wir endlich Homo Sapiens sein ? Menschen, DIE WISSEN.....

Noch so lange Katastropikus ???

Liebe Grüße Eileen

<zitat
Der Omegapunkt bei Teilhard de Chardin
Teilhard de Chardin sieht Leben und Kosmos in einer von Gott bewirkten kreativen Bewegung, die noch nicht an ihr Ziel gelangt ist. Kennzeichen dieser Bewegung ist die ständige Zunahme von Organisiertheit und organischer Einheit. Das Streben in diese Richtung, also der Motor der Evolution, ist für Teilhard die Liebe. Diese Liebe, die das letzte Ziel, die organische Einheit alles Seienden, bereits handelnd und leidend vorwegnimmt, war für Teilhard im Herzen eines Menschen vollkommen verwirklicht: in Jesus Christus. So nennt er Christus mit einem biblischen Hoheitstitel (Offb. 21,6) das Omega oder den Punkt Omega, d.h. Ziel, Richtung und Motor der Evolution.
>
Es ist denke ich 30 Jahre her, genau kann ich es aber nicht mehr sagen, da brachte der bayerische Rundfunk auf seinem Sender Bayern2 ein Hörfeature mit dem Titel von Alpha nach Omega. In dieser Sendung wurden die Gedanken von Teilhard de Chardin den Hörern nahegebracht. Ich war von dieser Sendung so fasziniert, dass ich noch Jahre später immer wieder mal daran denken musste und mich wunderte, dass doch die Evolution ein sehr, sehr langsamer Prozess ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Teilhard_de_Chardin
Keine Macht den Denkbefreiten

elemka

Re: Spruch des Tages am 20.06.06

Beitragvon elemka » Di Jun 20, 2006 3:39 pm

cleverle2003 hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:
elemka hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:Mensch,
abzüglich
Menschlichkeit:

Minusmensch.

© peter e. schumacher, (*1941), deutscher Aphorismensammler und Publizist

Grüße Eileen




Liebe Eileen,

Peter E. Schumacher könnte man "gedanklich" erweitern:

Mensch
ohne Abzug:

gleichgültiger Mensch

Mensch
zuzüglich
Menschlichkeit:

homo sapiens

Ein Hoch auf die reduzierten Aphorismen.... :D

LG elemka, Spontanphilosoph, wenn die Situation es zwingend erfordert.. :D


Hallo elemka,

wann werden wir endlich Homo Sapiens sein ? Menschen, DIE WISSEN.....

Noch so lange Katastropikus ???

Liebe Grüße Eileen

<zitat
Der Omegapunkt bei Teilhard de Chardin
Teilhard de Chardin sieht Leben und Kosmos in einer von Gott bewirkten kreativen Bewegung, die noch nicht an ihr Ziel gelangt ist. Kennzeichen dieser Bewegung ist die ständige Zunahme von Organisiertheit und organischer Einheit. Das Streben in diese Richtung, also der Motor der Evolution, ist für Teilhard die Liebe. Diese Liebe, die das letzte Ziel, die organische Einheit alles Seienden, bereits handelnd und leidend vorwegnimmt, war für Teilhard im Herzen eines Menschen vollkommen verwirklicht: in Jesus Christus. So nennt er Christus mit einem biblischen Hoheitstitel (Offb. 21,6) das Omega oder den Punkt Omega, d.h. Ziel, Richtung und Motor der Evolution.
>
Es ist denke ich 30 Jahre her, genau kann ich es aber nicht mehr sagen, da brachte der bayerische Rundfunk auf seinem Sender Bayern2 ein Hörfeature mit dem Titel von Alpha nach Omega. In dieser Sendung wurden die Gedanken von Teilhard de Chardin den Hörern nahegebracht. Ich war von dieser Sendung so fasziniert, dass ich noch Jahre später immer wieder mal daran denken musste und mich wunderte, dass doch die Evolution ein sehr, sehr langsamer Prozess ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Teilhard_de_Chardin



Lieber cleverle,

da kann ich nur zustimmen-----und hinzufügen:

VOR Jesus Christus haben DAS bereits Buddha und andere, auch Unbekannte "Vermittler" gelebt und dadurch mitgeteilt..!!!

Es liegt also am Mensch selbst, diese Erkenntnis ebenso ZU LEBEN,
und das ist in der Tat ein langer Prozess für irdische Verhältnisse !!!

LG elemka, der den Kosmos als Wiege ALLEN Seins betrachtet...

Eileen

Re: Spruch des Tages am 21.06.06

Beitragvon Eileen » Mi Jun 21, 2006 10:04 am

elemka hat geschrieben:
cleverle2003 hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:
elemka hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:Mensch,
abzüglich
Menschlichkeit:

Minusmensch.

© peter e. schumacher, (*1941), deutscher Aphorismensammler und Publizist

Grüße Eileen




Liebe Eileen,

Peter E. Schumacher könnte man "gedanklich" erweitern:

Mensch
ohne Abzug:

gleichgültiger Mensch

Mensch
zuzüglich
Menschlichkeit:

homo sapiens

Ein Hoch auf die reduzierten Aphorismen.... :D

LG elemka, Spontanphilosoph, wenn die Situation es zwingend erfordert.. :D


Hallo elemka,

wann werden wir endlich Homo Sapiens sein ? Menschen, DIE WISSEN.....

Noch so lange Katastropikus ???

Liebe Grüße Eileen

<zitat
Der Omegapunkt bei Teilhard de Chardin
Teilhard de Chardin sieht Leben und Kosmos in einer von Gott bewirkten kreativen Bewegung, die noch nicht an ihr Ziel gelangt ist. Kennzeichen dieser Bewegung ist die ständige Zunahme von Organisiertheit und organischer Einheit. Das Streben in diese Richtung, also der Motor der Evolution, ist für Teilhard die Liebe. Diese Liebe, die das letzte Ziel, die organische Einheit alles Seienden, bereits handelnd und leidend vorwegnimmt, war für Teilhard im Herzen eines Menschen vollkommen verwirklicht: in Jesus Christus. So nennt er Christus mit einem biblischen Hoheitstitel (Offb. 21,6) das Omega oder den Punkt Omega, d.h. Ziel, Richtung und Motor der Evolution.
>
Es ist denke ich 30 Jahre her, genau kann ich es aber nicht mehr sagen, da brachte der bayerische Rundfunk auf seinem Sender Bayern2 ein Hörfeature mit dem Titel von Alpha nach Omega. In dieser Sendung wurden die Gedanken von Teilhard de Chardin den Hörern nahegebracht. Ich war von dieser Sendung so fasziniert, dass ich noch Jahre später immer wieder mal daran denken musste und mich wunderte, dass doch die Evolution ein sehr, sehr langsamer Prozess ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Teilhard_de_Chardin



Lieber cleverle,

da kann ich nur zustimmen-----und hinzufügen:

VOR Jesus Christus haben DAS bereits Buddha und andere, auch Unbekannte "Vermittler" gelebt und dadurch mitgeteilt..!!!

Es liegt also am Mensch selbst, diese Erkenntnis ebenso ZU LEBEN,
und das ist in der Tat ein langer Prozess für irdische Verhältnisse !!!

LG elemka, der den Kosmos als Wiege ALLEN Seins betrachtet...



Guten Tag Cleverle und guten Tag elemka,

ist doch schon immer mein Reden, daß alles sich in Richtung Liebe entwickelt, es geht mir nur viel zu langsam, die Evolution, gerade in der jetztigen, schwierigen Zeit.

Ich möchte auf Anraten von elemka jetzt noch schnell eine Berichtigung einfügen, der Spruch ist natürlich von den Cree und nicht wie von mir geschrieben, Crew :P :P :P :P Sorry, wenn man zu schnell in die Tasten haut.....

Dann auch gleich mein Spruch für heute:

Man braucht im Grunde nur Hoffnung, Liebe und Glaube, um würdig existieren zu können. Es scheint uns doch sehr wenig zu sein, doch dieses Wenige ist alles, was uns bleibt, wenn wir alles verloren haben.
© Cosmin Neidoni, (*1975), rumänischer Philosoph, Essayist und Aphoristiker


einen schönen Tag noch
Eileen

Eileen

Nachtrag zum Begriff Liebe

Beitragvon Eileen » Mi Jun 21, 2006 10:17 am

Liebe als Grundhaltung

Liebe als ethische „Geistes-“ oder Grundhaltung, als Tugend, ist das Paradebeispiel für rational begründete Moralität; eine Fremdliebe, die eine Interessenbalance zwischen Egoismus und Altruismus herstellt.

Nächstenliebe wird dabei üblicherweise nicht als altruistische Selbstaufgabe aufgefasst. Bei Immanuel Kant wird die Liebe als Grundhaltung mit den Begriffen Achtung und Würde verknüpft. Daraus ergibt sich eine allgemein-menschliche "Pflicht zur teilnehmenden Empfindung" mit dem Anderen.

In den meisten Religionen ist die Liebe der zentrale Begriff, ein wichtiges Gebot im Christentum lautet „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ (Markus 12,31; Matthäus 22,39; Römerbrief 13,8–10). Analoges gilt für das Judentum und den Islam. Im Buddhismus stehen Mitgefühl (d.h. allumfassendes Mitleid und Mitfreude) und Weisheit im Bezug auf alle fühlenden Wesen (z. B. auch gegenüber Tieren) im Mittelpunkt.

So sehe ich sie.....die Liebe

Grüße Eileen

Gast

Re: Spruch des Tages am 20.06.06

Beitragvon Gast » Mi Jun 21, 2006 1:10 pm

cleverle2003 hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:
elemka hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:Mensch,
abzüglich
Menschlichkeit:

Minusmensch.

© peter e. schumacher, (*1941), deutscher Aphorismensammler und Publizist

Grüße Eileen




Liebe Eileen,

Peter E. Schumacher könnte man "gedanklich" erweitern:

Mensch
ohne Abzug:

gleichgültiger Mensch

Mensch
zuzüglich
Menschlichkeit:

homo sapiens

Ein Hoch auf die reduzierten Aphorismen.... :D

LG elemka, Spontanphilosoph, wenn die Situation es zwingend erfordert.. :D


Hallo elemka,

wann werden wir endlich Homo Sapiens sein ? Menschen, DIE WISSEN.....

Noch so lange Katastropikus ???

Liebe Grüße Eileen

<zitat
Der Omegapunkt bei Teilhard de Chardin
Teilhard de Chardin sieht Leben und Kosmos in einer von Gott bewirkten kreativen Bewegung, die noch nicht an ihr Ziel gelangt ist. Kennzeichen dieser Bewegung ist die ständige Zunahme von Organisiertheit und organischer Einheit. Das Streben in diese Richtung, also der Motor der Evolution, ist für Teilhard die Liebe. Diese Liebe, die das letzte Ziel, die organische Einheit alles Seienden, bereits handelnd und leidend vorwegnimmt, war für Teilhard im Herzen eines Menschen vollkommen verwirklicht: in Jesus Christus. So nennt er Christus mit einem biblischen Hoheitstitel (Offb. 21,6) das Omega oder den Punkt Omega, d.h. Ziel, Richtung und Motor der Evolution.
>
Es ist denke ich 30 Jahre her, genau kann ich es aber nicht mehr sagen, da brachte der bayerische Rundfunk auf seinem Sender Bayern2 ein Hörfeature mit dem Titel von Alpha nach Omega. In dieser Sendung wurden die Gedanken von Teilhard de Chardin den Hörern nahegebracht. Ich war von dieser Sendung so fasziniert, dass ich noch Jahre später immer wieder mal daran denken musste und mich wunderte, dass doch die Evolution ein sehr, sehr langsamer Prozess ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Teilhard_de_Chardin


Beim Lesen auf TO fand ich eine Antwort von Minolpirol, der einen weiteren Link zu Teilhard de Chardin einstellte.

http://www.br-online.de/inhalt/wir_ueber_uns/pressestelle/aktuelles/2005/01308/

eine durchaus lesenswerte Einflechtung

Eileen

Stimmt, überaus lesenswert

Beitragvon Eileen » Mi Jun 21, 2006 2:09 pm

Anonymous hat geschrieben:
cleverle2003 hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:
elemka hat geschrieben:
Eileen hat geschrieben:Mensch,
abzüglich
Menschlichkeit:

Minusmensch.

© peter e. schumacher, (*1941), deutscher Aphorismensammler und Publizist

Grüße Eileen




Liebe Eileen,

Peter E. Schumacher könnte man "gedanklich" erweitern:

Mensch
ohne Abzug:

gleichgültiger Mensch

Mensch
zuzüglich
Menschlichkeit:

homo sapiens

Ein Hoch auf die reduzierten Aphorismen.... :D

LG elemka, Spontanphilosoph, wenn die Situation es zwingend erfordert.. :D


Hallo elemka,

wann werden wir endlich Homo Sapiens sein ? Menschen, DIE WISSEN.....

Noch so lange Katastropikus ???

Liebe Grüße Eileen

<zitat
Der Omegapunkt bei Teilhard de Chardin
Teilhard de Chardin sieht Leben und Kosmos in einer von Gott bewirkten kreativen Bewegung, die noch nicht an ihr Ziel gelangt ist. Kennzeichen dieser Bewegung ist die ständige Zunahme von Organisiertheit und organischer Einheit. Das Streben in diese Richtung, also der Motor der Evolution, ist für Teilhard die Liebe. Diese Liebe, die das letzte Ziel, die organische Einheit alles Seienden, bereits handelnd und leidend vorwegnimmt, war für Teilhard im Herzen eines Menschen vollkommen verwirklicht: in Jesus Christus. So nennt er Christus mit einem biblischen Hoheitstitel (Offb. 21,6) das Omega oder den Punkt Omega, d.h. Ziel, Richtung und Motor der Evolution.
>
Es ist denke ich 30 Jahre her, genau kann ich es aber nicht mehr sagen, da brachte der bayerische Rundfunk auf seinem Sender Bayern2 ein Hörfeature mit dem Titel von Alpha nach Omega. In dieser Sendung wurden die Gedanken von Teilhard de Chardin den Hörern nahegebracht. Ich war von dieser Sendung so fasziniert, dass ich noch Jahre später immer wieder mal daran denken musste und mich wunderte, dass doch die Evolution ein sehr, sehr langsamer Prozess ist.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pierre_Teilhard_de_Chardin


Beim Lesen auf TO fand ich eine Antwort von Minolpirol, der einen weiteren Link zu Teilhard de Chardin einstellte.

http://www.br-online.de/inhalt/wir_ueber_uns/pressestelle/aktuelles/2005/01308/

eine durchaus lesenswerte Einflechtung



ich denke auch in diese Richtung, danke für den Tipp :D :D :D :D

Wir entwickeln uns ja noch...... :D :D :D

Ich stelle auch noch einmal ein von dem Foren-Team gelöschtes Thema ein, hier löscht es ja niemand weg :D :D :D

Bewußtsein und holographisches Universum

Das menschliche Bewusstsein überlebt den Tod !!!!

Dem, der vom „Überleben“ des biologischen Todes spricht, wird von „aufgeklärten“ Zeitgenossen meist mitleidig entgegengehalten, dass ja noch Niemand von „Drüben“ zurückgekehrt sei, um über seine Erfahrungen – seine spirituelle Fortexistenz – zu berichten.

Die Argumentation der Zweifler beruht allerdings auf einen fundamentalen Irrtum, der hirnrissigen Annahme, dass Verstorbene dazu fähig sind, uns „Lebenden“ in Fleisch und Blut zu erscheinen. Was tatsächlich „in Erscheinung tritt“, ist natürlich nichts Materielles, sondern ausschließlich die geistige Komponente des Verstorbenen, sein dimensional anders beschaffener und daher unzerstörbarer Bewusstseinskörper, der als einziger vom Tod und Zerfall unseres biologischen Leibes ausgenommen ist.

Und dieser kann auch nicht mit den Augen, sondern nur von unserem Bewusstsein wahrgenommen werden. Wir „sehen“ mit unserem Bewusstsein – im Geiste – nur ein Bild, eine Art Hologramm, das dem Betrachter bisweilen ausgesprochen lebensecht erscheinen vermag.

Entgegen der immer noch vorherrschenden, inzwischen jedoch weitgehend revidierten Lehrmeinung, stirbt unser immaterielles Bewusstsein beim Körpertod nicht, zumal es, nach Meinung des berühmten Gehirnforschers Sir John Eccles, keine Funktion unseres Gehirns darstellt und dort auch nicht angesiedelt ist.

Das Gehirn dient lediglich als Schaltstelle, vermittelt zeitlebens den Kontakt zwischen geistiger und materieller Welt. Unser Bewusstsein – Theologen bezeichnen es als Seele – existiert von unserer Geburt an Körperunabhängig, ist das, was den Menschen vom bloßem biologischen Zellhaufen unterscheidet.

Aufgrund seiner andersdimensionalen, mehr quantenphysikalisch beschreibbaren Aufbaus bietet er jedweden Einflüssen aus unserer materiellen Welt keine Angriffsfläche und ist daher unzerstörbar. (theologisch: Unsterbliche Seele). Die Weltreligionen greifen zur besseren Veranschaulichung der komplizierten Überlebenstheorie meist zu naiv anmutenden Allegorien, die sich angesichts der bahnbrechenden Erkenntnisse auf dem Gebiet der Theologischen Physik so nicht länger aufrecht erhalten lassen.

Wenn wir heute Nahtodzustände und nachtödliche Existenzformen naturwissenschaftlich zu beschreiben in der Lage sind, sollten wir hiervon, unabhängig von der jeweiligen Weltanschauung und Glaubensrichtung, auch ausgiebig Gebrauch machen.

Was also ist Realität?
Fragen wir uns also zunächst einmal, was ist Realität und was nicht, und woran man solche erkennen will. Ernüchternd meint die englische Autorin Jenny Randles, Realität sei auch nur eine kollektive Meinung, die durch Absprachen zustande käme, mit anderen Worten: auch nur ein Menschenwerk. Wenn wir das Universum auf mikroskopischer und statischer Ebene neu ordnen, würden sich die Dingen nur deshalb so, wie sie uns erscheinen, verhalten, weil wir übereingekommen sind, sie genau so zu sehen.

Wissenschaftler glauben, nur was konstant, d.h. immer wieder und mit gleichbleibenden Resultaten mess- und verifizierbar sei, könne als real bezeichnet werden. Dabei wissen wir doch seit Einführung der Quantentheorie nur zu gut, dass es eine echte absolute Realität gar nicht geben kann, das ALLES, was wir mit dem Brustton der Überzeugung als Wirklichkeit anpreisen, ausschließlich auf Beobachten und messen einer Ansammlung ständig vibrierender Atomhaufen beruht. Erschrocken müssen wir feststellen, dass es etwas absolut Reales gar nicht gibt, nie gegeben hat.

Was aber hat es dann mit all den mysteriösen Geschehnissen auf sich, die es unter „Zugrundelegung“ der reinen naturwissenschaftlichen „Lehre“ gar nicht geben darf - und das es, von unabhängigen Beobachtern immer wieder bestätigt – dennoch gibt ?

Missverständnisse in der Interpretation anormal erscheinender Ereignisse beruhen vorwiegend darauf, dass seit Renè Descartes unglückseliger Trennung von Geist und Stoff konservative Naturwissenschaftler physikalisches Geschehen und Geistige d.h. Bewusstseineinflüsse, unzulässig streng auseinanderhalten, obwohl doch Heisenbergs Quantenphilosophie gerade Gegenteiliges besagt. Und genau mit dieser sturen unzeitmäßigen Haltung verbauen sich die Anhänger der behaupteten Wissenschaftslehre den Zugang zu einer tieferen, viel umfassenderen Realität.

Prof. William Tiller (Universität Stanford) spricht von einem sogenannten Holoversum und sinniert; Wir haben es als Medium der Erfahrung geschaffen und Gesetze festgelegt, die es bestimmen. Und wenn wir an die Grenzen des Verstehens stoßen, können wir die Gesetze abändern, so dass wir gleichzeitig auch die Physik erschaffen und der berühmte Quantenphysiker Prof. David Bohm meint, dass Quanteneffekte darauf hindeuten, dass unser gesamtes Universum holistisch organisiert sei, was bedeutet, dass es aus Teilchen besteht, von denen jedes Einzelnen die Informationen über die Gesamtheit enthält. Überträgt man diese Vorstellung auf unser menschliches Bewusstsein, das ja im Universum existiert und ein Teil von Ihm ist, so hätte unser Gehirn Zugang zu universalen Informationen, die von Außerhalb kommen – dies würde auch die Genialität mancher Menschen – ein umfassendes Wissen, dass sie nicht durch Studien erworben haben – erklären.

Entsprechend dem holistischen Modell ist unser Bewusstsein nicht so sehr an unser Gehirn gebunden, sondern es wäre ein Teil jeder einzelnen menschlichen Zelle, die die universellen Eigenschaften des Quantenfeldes weiter verstärken könnte. Nach Ansicht von Montague Ullmann, Gründer des Maimonides Medical Center in Brooklyn, versucht unser Unterbewusstsein uns ständig Dinge beizubringen, denen wir uns im Wachzustand nicht bewusst sind. Er mutmaßt, dass unser Unterbewusstsein darauf programmiert sein könnte, uns kurze Einblicke in die wahre Beschaffenheit der Realität zu eröffnen.

Wenn also das Universum tatsächlich so etwas wie ein riesiges Hologramm darstellt, müssten alle stabilen Gegebenheiten – von den Gesetzen der Physik bis zum Sternenstaub – als Realitätsfelder gewertet werden, die nicht mehr oder weniger real sind als „Bühnenbilder“ in einem monströsen kollektiven Traum, alles uns als „Dauerhaftes“ bekannte, erschiene dann illusorisch, allein das Bewusstsein des lebendigen Universum wäre ewig.

Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, was an unserer Existenz eigentlich real ist und wie kommt es, dass die leitungsfähigsten Computer immer noch nicht die Kapazität des menschlichen Gehirns erreichen, obwohl diese auf ganz natürliche Weise – durch Zeugung und Geburt – also ohne technischen Schnick-Schnack, entstanden sind ?

Das Bild von eigentlichen, universellen Menschen, als bewusstseingesteuerten Biocomputer gewinnt mit zunehmenden Wissen immer mehr an Gestalt. Wir sind offenbar nicht das, was wir zu sein glauben. Begreifen können wir es mit Sicherheit nicht, denn es darf schon als Fortschritt gewertet werden, wenn wir bescheiden feststellen, dass wir im Prinzip nichts über uns und unsere Position im Kosmos wissen.

http://www.matrix3000.de/Pages/artikel/holographisches%20Universum.pdf

Wir könnten also unsere Zukunft verändern, danke Gast ? für den Link....

Liebe grüße Eileen

charly25
Beiträge: 128
Registriert: Mo Jun 12, 2006 5:16 pm

Beitragvon charly25 » Do Jun 22, 2006 7:12 am

Hallo Eileen,

ich kann Deinen Spruch für den 22.6. nicht finden.
Also zitier ich mal ganz frech Prinz Philip.

"Wer glaubt, etwas zu sein, hört auf, etwas zu werden."

LG
charly


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